STATTautobahn.de – kein Ausbau des Frankenschnellwegs

Blick auf eine umgestaltete Bahnunterführung mit Fuß-, Radverkehr und Straßenbahn

Wir schreiben das Jahr 2025

… und in Nürnberg soll die autogerechte Stadt der 1960er Jahre umgesetzt werden? Wir sind überzeugt davon, dass es bessere Alternativen gibt!

Was uns an der aktuellen Planung der Stadt stört

Zu teuer
Der Ausbau kostet Stand heute ca. 1.000.000.000 EUR, Tendenz steigend. Es gibt immer noch keine belastbaren Förderzusagen, die finanziellen Spielräume des Freistaats werden aber ebenfalls enger. Vor allem fehlt dieses Geld an anderer Stelle: Beim Ausbau des Radwegenetzes, im ÖPNV, für die klimagerechte Stadt.

Zu wenig Zukunft
Nach einer mindestens 10-jährigen Bauzeit könnten frühestens im Jahr 2038 die ersten Autos durch den Tunnel rollen. Wir brauchen aber bis dahin eine CO2-freie Mobiltät mit deutlich weniger Autos – und eben keine Stadtautobahn.

Zerschneidet die Stadt
Anders als die offiziellen Darstellungen vermitteln wollen, wird es zwischen St. Leonhard, Gostenhof und Steinbühl eben keinen Park geben. An der Oberfläche sind sogar noch mehr Fahrspuren als heute schon geplant. Die Trennung der Stadtteile wird buchstäblich zementiert.

Löst keine Probleme
Die Idee, den Autoverkehr zu „bündeln“ klingt gut – ist aber eine Illusion: Weil es nach dem Ausbau attraktiver wird, mit dem Auto zu fahren, nimmt der Verkehr zu. Der Stau wird nicht aufgelöst, sondern nur verlagert. In die Südstadt und nach Gostenhof- auf Kosten der Bewohner*innen dieser Stadtteile.

Schafft neue Probleme
Durch die kürzere und mautfreie Strecke wird LKW-Transitverkehr in die Stadt gezogen. Schadstoffe wie NO2 werden nicht gefiltert sondern am Tunnelende in die Stadtluft geblasen.

Mehr Infos